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Das neue Schulsystem und die neue digitale Welt in Nsuta

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Neues Schulsystem Seit dem letzten Blogeintrag über unsere Arbeit in der Schule ist einiges passiert. Wir haben eine neue Schülerin dazubekommen, konnten dafür aber einen Schüler in die Klasse zurückgeben, nachdem wir mit den anderen Lehrern gesprochen hatten und entschieden, dass er dafür gut genug ist. Die ersten 3 Wochen haben wir diese Klasse aus 10 Schülern unterrichtet und unser Bestes gegeben. Grammatiken erklärt, gelesen, ermahnt, gerechnet und irgendwann begriffen, dass wir etwas ändern müssen. Denn während wir bessere Schüler nicht genug fordern konnten, sind andere weit zurückgeblieben. Außerdem hatten wir oft Probleme die Klasse -die ja genau die größten Chaoten und Arbeitsverweigerer der Form 1 in sind- ruhig, im Klassenraum und am arbeiten zu halten und auch ein großes Problem: vom Abschreiben abzuhalten. Nach einer Besprechung mit Joseph und dem Schulleiter, wurde unsere neue Idee abgenickt. Wir haben die 10 Schüler in drei Level eingeteilt.  In dem Level 1 sind ...

Blitzinterview

Im Folgenden werden wir unsere Antworten (wir haben uns auf max.3 pro Person beschränkt) auf verschiedene Fragen, die unseren Alttag betreffen, präsentieren. Zum Ende des Jahres hin werden wir uns die gleichen Fragen nochmal stellen und die Ergebnisse mit euch teilen. Wir sind gespannt inwieweit sich diese ändern werden. Lieblingsessen? Luisa: Fufu mit light soup, Ingwerkekse, Avocado Erik: Fufu, Banku Tobi: Fufu, Banku, Reis Franzi: Fufu mit light soup und Fleisch, Reis, Red Red Lieblingsgetränk? Luisa: Savanna, Instant-Kaffee Erik: Club Bier Tobi: Club Bier Franzi: Mangosaft, Cocktail Alle: Cashew-Brandy von einer Bekanntschaft aus Accra „Hass“-getränke und -essen? Luisa: getrockneter Fisch, ungetoastet Brot Erik: Gulder Bier, Erdnussbutter Tobi: Palmwein, Africa Cola Franzi: Milchbier, Palmwein, Banku Lieblingsbeschäftigung? Luisa: kreative Wandgestaltung, neue Kleidung planen, auf dem Sofa hängen und lachen Er...

ACCRA- die Hauptstadt Ghanas in BildernSa

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Um unser endgültiges Visum zu beantragen, sind wir letzten Donnerstag mit Joseph und John nach Accra gefahren, Freitag und Samstag hatten wir dann Zeit die Hauptstadt Ghanas. selbstständig zu erkunden. Accra ist der Kern Ghanas, hier wird die Politik und Wirtschaft gemacht. Auch wenn es nur drei Tage waren, wir haben viele Seiten, dieser großen lebendigen Stadt gesehen und kennen gelernt. Wir haben längst nicht alles gesehen oder verstanden und leider auch von ein paar wichtigen Dingen keine Fotos gemacht, aber die folgenden Bilder sollen unseren ersten Eindruck widerspiegeln. Wer Geld hat, kann seinen Aufenthalt in Accra sehr genießen, in schönen Restaurants lokal und international Essen gehen, in großen Malls und Supermärkten alles kaufen, in klimatisierten Cafés einkehren und abends in angesagten Clubs das Nachtleben erkunden. Die Christiansborg, von den Schweden 1652 gebaut, wechselte aber mit den neuen Kolonialmächten ihre Besitzer und ist heute Sitz der ghanai...

Erste Erfahrungen aus Guaman

Wir (Franzi und Tobias) sind für das nächste Jahr von Montag bis Donnerstag Vormittag in der Schule in Guaman. In unserer ersten Woche hatten wir noch Zeit uns den Unterricht anzuschauen und die Schule und Lehrer kennenzulernen, da unsere Schüler noch nicht feststanden. Ab der zweiten Woche begann der Unterricht dann auch für uns. Die Form 1 Schüler (12 bis 16 Jahre) wurden uns vorgestellt und wir konnten uns im Laufe des Tages ein Bild von ihrem Leistungstand machen. Insgesamt sind wir sehr optimistisch und haben die Hoffnung, drei der Schüler innerhalb des Schuljahres zurück in die reguläre Klasse schicken zu können, weil Sie motiviert und lernwillig sind und keine großen Defizite haben. Bei unserem vierten Schüler ist uns relativ schnell aufgefallen, dass dieser offensichtlich eine Lernschwäche hat. Im Moment liegt unser Augenmerk darauf, ihm das Alphabet schrittweise zu erklären und ihm zu helfen verschiedene Mengenverhältnisse wahrnehmen zu können. In unserem wöchentlichen Freitag...

Nsuta "Our School is good to learn" Die erste Schulwoche

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Nsuta ,,Our School is good to learn" Neun Jungs und ein Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren sind in der Klasse, die Erik und ich von Montags bis Donnerstags von 8 bis 2 Uhr unterrichten werden. Freitags und von 2 bis 3 Uhr sind sie in ihrer anderen Klasse. Die Schüler kommen aus der Primary School, können aber noch nicht ausreichend lesen, schreiben und rechnen, um mit der regulären  Form 1 der Junior High Klasse mitzukommen. Das Alter der Schüler ist so unterschiedlich, weil einige schon öfters wiederholt haben, das müssen sie so lange bis sie die Examina am Ende eines Jahres bestehen. Wir hatten nicht erwartet am Montag direkt mit dem Unterricht zu beginnen. Mittlerweile wissen wir aber, wo die Schwächen der Schüler liegen und sind hinterher nicht ganz so erschöpft, wenn wir zurück zum Center laufen. Am ,,Worship Wednesday" finden sich alle Schüler in einem Raum zusammen. Es wird gesungen, dazu geklatscht und getrommelt. Dann wird, ähnlich wie bei der Kollekte in de...

Kurztripp: Nsuta-Kpandu-Donkorkrom-Hohoe-Nsuta

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Jetzt mit Fotos!  Kleine Stadt am großen See Die letzte freie Ferienwoche haben wir genutzt, um ein bisschen von Ghana zu sehen. Nach unterschiedlichtsten Plänen, haben wir uns entschieden, an den Voltasee zu fahren, aber weil wir nicht so viel Zeit hatten, nur an die nächste Stelle an der eine Fähre auf die andere Seite abfährt. Um nach Kpandu zu kommen, mussten wir in Hohoe umsteigen. Der Trotro Platz in Hohoe ist viel größer als in Kadjebi, an den  Trotros sind Schilder mit den Zielen. Wenn die Taxifahrer nicht wären, die einen nach dem Ziel fragen, wäre es schwierig das Richtige zu finden. Für uns ist dieses Angesprochen werden oft anstrengend und manchmal auch einfach zu aufdringlich, aber eigentlich sind sie super hilfsbereit, auch wenn man nicht deren Taxi in Anspruch nehmen möchte. Man kann sich sicher sein, dass man egal wo man ist, immer jemanden um Hilfe bitten kann und einem geholfen wird. Nachdem wir ein Gasthaus gefunden hatten, ging es los die Stadt erkunden....

Offizielles Willkommens-Fufu-Essen

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Das Bild ist ehrlich gesagt aud dem Internet, aber so sieht es auch bei uns aus. Gegessen wird es nur mit der rechten, gewaschenen Hand.  Daran gewöhnt man sich :)   04.09.2017 Monsignore Vincent ist letzen Donnerstag am Center angekommen, er ist der Pfarrer am Center und unser Chef, da er aber immer viel zu tun hat (Büroarbeit, Seelsorge, Predigen,...) gibt es Joseph. Uns kam er von Anfang an sympathisch vor. Am Sonntag nach der Kirche hat er uns und Joseph zu einem Willkommens-Essen bei sich eingeladen. Hier hat er uns nochmal viel von Ghana und dem Projekt erzählt. Natürlich gab es Fufu, das als Willkommensessen gilt, aber gefühlt eigentlich immer gegessen wird. Monsi hat erzählt, dass einige Ghanaer es morgen, mittags und abends essen- so wie er als er klein war. Damals wäre das Essen auch noch viel organischer gewesen, nicht wie heute wo man wegen Pestiziden und Verschmutzung aufpassen müsse. Wir haben beim Essen viel gelacht, unter anderem weil Tobi eine der Pepe, ...